Die Kraft der Unternehmenskultur in PR-Agenturen

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Die Kraft der Unternehmenskultur in PR-Agenturen

Wichtigster Erfolgsfaktor

„Kultur isst Strategie zum Frühstück“ – das sagt der Unternehmensberater Peter Drucker über die Kraft der Unternehmenskultur. Er behauptet, dass Strategie wichtig ist, aber dass die Kultur eines Unternehmens der wahre Weg zum Erfolg ist.

Viele PR-Agenturen prahlen mit ihrer Kultur. Auf Website und Social-Media-Kanälen teilen sie Bilder von Mitarbeitern, die zusammen Spaß haben. Sie bieten ihrer Belegschaft Goodies wie Yogakurse, Flex-Freitage, Taco Tuesday Lunches und coole Büroausstattungen. Für die Generation Y machen solche Extras eine Agentur als Arbeitgeber übrigens besonders interessant: „Die Arbeitsumgebung ist wichtiger als gedacht. Ein Fünftel der Millennials würde einen Job ablehnen, wenn ihnen das Bürodesign dort nicht gefällt.“ (Quelle: wuv.de)

Eine Agentur kann so also durchaus potenzielle neue Talente anziehen. Aber mit Unternehmenskultur hat das wenig zu tun!

 

Was umfasst die Unternehmenskultur?

Die Unternehmenskultur beschreibt die Werte, Normen und Einstellungen, welche die Entscheidungen, Handlungen und das Verhalten der Mitglieder einer Organisation prägen. Dazu zählt, wie ein Unternehmen in der Rangfolge der Mitarbeiter aufgebaut ist sowie die Funktion und Wirkung der einzelnen Geschäftsebenen untereinander bzw. mit dem Kunden. (Quelle: gruenderszene.de)

Wahre Kultur entwickelt sich im Laufe der Zeit aus den Mitarbeitern der Agentur, ihren Handlungen und ihrer Leidenschaft. Sie verkörpert, wie sie interagieren, wie sie arbeiten, was sie schätzen, wie sie miteinander umgehen und wie sie über ihre Kunden denken.

Wenn die Mitarbeiter der Agentur nicht leidenschaftlich daran interessiert sind, ihren Kunden, ihrem Job oder ihrer Organisation zu helfen, werden alle Anreize und Vergünstigungen auf den Agenturerfolg nicht verbessern.

 

Woher weiß man, wann eine PR-Agentur eine großartige Kultur hat?

Hier sind ein paar „verräterische“ Zeichen:

1. Freude an ihren Aufgaben

„Die Mitarbeiter der Agentur zeigen, dass es ihnen Spaß macht, die Arbeit zu tun, mit ihren Kunden und miteinander zu arbeiten. Sie sind enthusiastisch, optimistisch und positiv aufgeregt. Sie genießen die Herausforderungen ihrer Kunden. Diese freuen sich auf Gespräche oder Treffen mit dem Agenturpersonal. Und manchmal verbringen die Mitarbeiter sogar Teile ihrer Freizeit zusammen.

Für IC heißt das:
Unser Engagement endet nicht bei der Erfüllung von Vorgaben und Vereinbarungen – etwa im Hinblick auf Termine, Kosten und Erfolg, sondern geht darüber hinaus: Wir denken weiter, sind proaktiv und kreativ, halten für unseren Kunden die Augen auf, um bei Bedarf auch unkonventionelle Lösungen vorzuschlagen.

2. Lange Betriebszugehörigkeit

Die Mitarbeiter der Agentur haben eine lange Betriebszugehörigkeit. Aber viele PR-Agenturen haben eine hohe Fluktuationsrate von 20%-35%. Wenn die meisten Mitarbeiter aber seit mehr als 5 oder 10 Jahren im Unternehmen sind, liegt dem eine positive, unterstützende Kultur zugrunde.

Für IC heißt das:
Unser Team besteht aus jungen sowie etablierten festen und freien Mitarbeiter/innen, von denen viele schon mehr als zehn Jahre dabei sind. Dadurch besitzen wir einen enormen Erfahrungshorizont und produktiven Mix, von dem unsere Kunden profitieren und den sie zu schätzen wissen.

3. Langfristige Kundenbeziehungen

Die Beziehungen der PR-Agentur zu ihren Kunden sind langfristig angelegt und erstrecken sich über mindestens 3, teilweise auch 5 oder 10 Jahre und mehr. Im PR-Geschäft, wo die typische Kunden-Agentur-Beziehungen häufig nur noch Monate bis 1 oder 2 Jahre dauern, können längere Beziehungen ein starker Indikator für eine positive Agenturkultur und gesunden gegenseitigen Respekt sein. Solche langfristigen Beziehungen legen nahe, dass sich die Agentur mehr darauf konzentriert, ein langfristiger, geschätzter Geschäftspartner zu sein, als darauf, einige schnelle Abrechnungen zu erzielen und in einer Churn-and-Burn-Mentalität zum nächsten Ziel überzugehen.

Für IC heißt das:
Beziehungen zu Kunden und Lieferanten sowie zu Journalisten und anderen Meinungsbildnern sind langfristig angelegt. Wir untermauern dies durch eine auf Dauer angelegte Beziehung zu unseren Kunden, von denen uns viele 3 Jahre und länger die Treue halten.

4. Empfehlungen

Die Kunden der Agentur schwärmen von der Agentur, ihrer Arbeit und der Integrität der PR-Berater/innen. Es gibt nichts Aufschlussreicheres und Mächtigeres, als wenn ein zufriedener Kunde seine PR-Agentur seinen Kollegen und anderen Unternehmen weiterempfiehlt.

Für IC heißt das:
„2011 habe wir IC als PR-Agentur für Deutschland ausgewählt. Wir sind sehr zufrieden mit ihrer gründlichen Arbeit und den Ergebnissen. Das Team verkörpert Made in Germany im wahrsten Sinne des Wortes.“ (Dan Warren, Managing Director, Trex Company, Inc., USA) IC arbeitet bis heute ohne Unterbrechung für den Kunden Trex.

5. Vertrauen

Letztendlich geht es im PR-Geschäft um Beziehungen und Vertrauen. Und die Kultur eines PR-Unternehmens spielt eine große Rolle bei der Entwicklung der Beziehungen zu seinen Kunden. Brian Chesky, Mitbegründer und CEO von Airbnb, fasst die Unternehmenskultur so zusammen: „Wenn die Kultur stark ist, kann man darauf vertrauen, dass jeder das Richtige tut.“ Und ist es nicht das, was von einer PR-Agentur erwartet wird?

Für potentielle IC-Kunden heißt das:
Lernen Sie die Agentur vor dem ersten gemeinsamen Projekt persönlich kennen: Nicht nur, um das Team direkt kennenzulernen, sondern auch, um das Büro und die Arbeitsplatz-Kultur einschätzen zu können und somit ein gutes „Bauchgefühl“ für die Agentur und ihre Angestellten zu erhalten. Fragen Sie danach, welcher Mitarbeiter an Ihrem Auftrag arbeiten wird und vereinbaren Sie ein Treffen mit diesem. Schließlich werden Sie eng mit Ihrem PR-Spezialisten zusammenarbeiten, also sollten sie diesen auch als Persönlichkeit und nicht nur als Experten mögen.

 

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