Kommunikationstrends 2022

PR-Agentur Hamburg - Industrie-Contact AG
Kommunikationstrends 2022

Welche Trends zeichnen sich bedingt durch Corona für 2022 im Bereich Digital Marketing ab?

Die Corona-Pandemie hat viele in den letzten eineinhalb Jahren massiv eingeschränkt. Doch brachte Corona nicht nur Negatives mit sich. Gerade in den Bereichen Kommunikation und Digital Marketing entstanden durch die Pandemie neue Trends – teilweise wirkte sie auch wie ein Katalysator für bereits bestehende Entwicklungen. Der Schweizer Marketing-Experte und Coach Roger L. Basler de Roca hat hierzu auf dem Berufsnetzwerk LinkedIn einen Artikel mit den wichtigsten Trends und Entwicklungen des kommenden Jahres veröffentlicht.

 

Eine hybride Form der Kommunikation

Online-Konferenzen und Video-Calls gibt es nicht erst seit Corona. Dennoch wurde diese Form der Kommunikation vor der Pandemie von vielen als eher nachteilig angesehen. Der persönliche Kontakt, so hieß es, würde wegfallen. Auch könnte es zu technischen Problemen während des Gesprächs kommen.

Als dann die Pandemie im März 2020 Fahrt aufnahm, blieb keine andere Wahl, als auf virtuelle Treffen umzusteigen. Und recht schnell erkannte man die Vorteile, die diese Kommunikationsform mit sich bringt: Keine langen Fahrten mehr, flexiblere Terminplanung. Und auch unser Klima wird durch die verringerte Belastung durch den Verkehr entlastet, worauf nicht zuletzt das Bundesumweltamt verweist.

Natürlich wird der Videocall das persönliche Treffen nicht komplett verdrängen. Zu wichtig ist der persönliche Kontakt zum Kunden, zum Mitarbeiter usw. Jedoch werden die meisten nicht mehr gänzlich auf die Vorteile des Videocalls verzichten. Man kann sich für die Zukunft daher auf eine hybride Mischung der persönlichen und der Online-Kommunikation einstellen.

 

Videos auf dem Vormarsch

Durch die Einschränkungen im Alltag, vor allem bei Freizeitbeschäftigungen, hatten die meisten Menschen nun vor allem eins: Zeit. Um sich zu beschäftigen, haben viele angefangen, sich online zu unterhalten. Das Volumen des abgerufenen Videoinhalts auf den gängigen Plattformen wie Youtube, TikTok und Co. ist innerhalb eines Jahres um 80 % gestiegen. Auch Anbieter von professionellem Content, Ratgebern und Erklärvideos profitierten hiervon.

Die Verlagerung der Kommunikation von klassischen Internetinstrumenten auf Videoinhalte wird sich voraussichtlich auch 2022 weiter verstärken. Dies wird sich nicht zuletzt in der Wirtschaft bemerkbar machen, wo Unternehmen ihre Werbung in Richtung Videocontent verlagern. Wichtig dabei: Kurze und prägnante Videos. Maximal 30 bis 60 Sekunden sollte das Video lang sein. Je nach Produkt oder Absicht reicht sogar ein 15-Sekunden-Video, was die Länge eines klassischen TikTok-Videos darstellt.

 

Influencer marketing als sich weiter etablierender Werbekanal

Durch die steigende Zahl an Videonutzung rücken Influencer immer mehr in den Vordergrund. Gerade die jüngere Generation fühlt sich eher durch Influencer als durch klassische Werbung angesprochen. Davon profitieren nun vor allem jene Influencer, die sich für Unternehmen als erfolgsversprechendes Werbemedium erweisen. Hierfür kommen jedoch nicht nur die so genannten Makro-Influencer mit hoher Reichweite infrage. Mikro-Influencer sind jene Influencer, die zwar ein kleineres, aber dafür oftmals ein aktiveres Publikum haben, das sich für ganz spezielle Themen begeistert. Hier zeichnet sich für Unternehmen eine weitere Möglichkeit aus, ihre Werbung an die Zielgruppen zu adressieren.

 

Social responsibility – nachhaltig und transparent

Ging es in der Politik oder im öffentlichen Diskurs einmal nicht um die Pandemie, so standen vor allem die Themen Umwelt und Klima, Gerechtigkeit und fairer Handel im Mittelpunkt. Das zeigt, dass auch Unternehmen sich immer mehr verpflichtet sehen, nach ethischen Prinzipien zu handeln. Ein gutes Image wird für Unternehmen immer wichtiger, da viele Konsumenten bewusst und nachhaltig leben und einkaufen möchten. Ein Punkt, der für viele Kunden ebenfalls immer relevanter wird, ist eine transparente Unternehmenskommunikation. Hierbei ist das Unbehagen der Nutzer gegenüber einem intransparenten Umgang mit Daten ein wichtiger Treiber.

 

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