PR auslagern

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PR auslagern

Agentur oder nicht Agentur? Das ist hier die Frage.

Oftmals wird in Unternehmen heiß diskutiert, ob man die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an eine Agentur abgeben soll.

Kaum ein Unternehmen diskutiert hingegen, ob Werbemaßnahmen ausgelagert werden sollen. Auch in technischen Bereichen wie Websiteprogrammierung oder Suchmaschinenoptimierung sowie im CPC-Bereich bei Google Ads ist es selbstverständlich, diese Dienstleistungen outsourcen. Wenn es sich aber um die Pressearbeit handelt, wägen Unternehmen häufig sehr viel länger ab. Warum eigentlich? Und was spricht für die Auslagerung der PR? Wir versuchen in diesem Beitrag die Vorteile zusammenzufassen.

 

Agenturen können Content

Für die Content-Erstellung kann eine PR-Agentur neue Ideen und frischen Wind bringen. Agenturen bekommen durch die räumliche Distanz zum Unternehmen nicht alles unmittelbar und tagesaktuell mit. Es gibt jedoch Kanäle wie Telefon, Videokonferenz und E-Mail, mit denen man diese Distanz überwinden kann. Auch Besuche im Unternehmen helfen, die Kultur dort zu verstehen.

 

Ist PR-Outsourcing teurer als eine Inhouse-Stelle?

Ein häufiger Kritikpunkt an Agenturen sind die höheren Kosten. Rechnet man dies pro Stunde, ist dem häufig nichts entgegenzusetzen. Natürlich kostet eine Agentur, die nach Stundensatz abrechnet, erstmal mehr als eine Inhouse-Kraft. Doch würden die PR-Aktivitäten eine Ganztagsstelle oder gar Teilzeitstelle rechtfertigen? Wenn nicht, dann kann es tatsächlich günstiger sein, eine Agentur auf geringerer Basis zu beauftragen.

 

PR-Agenturen bieten Flexibilität

Wenn man eine Tätigkeit häufig ausführt, wird man mit der Zeit schneller. PR-Profis einer Agentur sind fit im Umgang mit ihren Tools und Techniken und meist einfach schneller, weil wir sie ganzen Tag nichts anderes machen. Außerdem gibt es in Agenturen zusätzliche Experten für Grafik, Social Media, Events etc. Hat eine Inhouse-Kraft noch andere Aufgaben neben der PR, bleiben manche Aufgaben häufig liegen. Dadurch besteht die Gefahr, dass die PR nicht nachhaltig betrieben oder sogar ausgebaut werden kann, weil sie nicht die Hauptaufgabe des Ausführenden im Unternehmen ist.

Ein weiterer Vorteil einer Agentur gegenüber einer Inhouse-Lösung ist das nicht vorhandene Ausfallrisiko. Wenn ein Unternehmen nur eine Person für PR beschäftigt, wird diese auch mal durch Urlaub oder Krankheit ausfallen.

 

Kein Entweder-Oder

Die Frage: Agentur – ja oder nein?“ sollte nicht nur als Alles-oder-nichts-Ansatz betrachtet werden. Agenturen sind gern bereit, da zu unterstützen, wo es gerade brennt, damit jedes Unternehmen die vorhandenen Potenziale ausschöpfen kann – gern auch beratend, in Form von einer Schulung oder begleitend als Coaching, um die Kolleg(inn)en auf Unternehmensseite fit zu machen.

 

Fazit

Die Entscheidung kann nicht pauschal getroffen werden. Man kann nicht sagen: PR ist auf Agenturseite immer besser aufgehoben. Genauso wenig läuft PR inhouse immer besser und günstiger. Es ist abzuwägen: Welchen Nutzen bringt die PR in der aktuellen Situation? Wenn es schnell gehen soll, ist auf Agenturseite schon Know-how aufgebaut und eine Umsetzung meist zügig möglich. Wenn man aber z.B. ein Konzern mit mehreren Marken ist, kann es durchaus sinnvoll sein, sich selbst ein eigenes Team aufzubauen und nur einzelne Jobs nach draußen an eine Agentur zu vergeben.

 

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